Vom Glück der frühen Morgenstunden

Sonnenaufgang zwischen Hügeln und Gräsern MorgenstundenDie Vögel zwitschern so aufgeregt, als würden sie abenteuerliche Pläne schmieden für den anbrechenden Tag. Ansonsten herrscht Stille, niemand ist zu sehen weit und breit. Draußen dämmert es gerade mal. Das Schwarz der Nacht weicht einem Grau. Kann man da schon hellwach sein? Ja. Nichts wie raus aus dem Bett. Denn die frühen Morgenstunden gehören zu den schönsten des Tages. Warum das so ist? Die meisten anderen schlafen noch. Die Straßen, die Natur, auch die eigene Wohnung – niemand ist da außer Du selbst. Es ist eine Ruhe, die es sonst nicht mehr gibt im Verlauf des Tages, wenn die Welt um Dich herum erwacht ist. Niemand kommt auf die Idee, vor Sonnenaufgang irgend etwas von Dir zu wollen. Deshalb gehört Dir der Moment ganz allein.

Die einen machen in solchen Augenblick Joga, andere gehe Joggen, wieder andere erledigen den Haushalt (ja, das soll es geben!). Ich mache am liebsten einfach nichts. Ich genieße den Moment, in dem noch keine To-Do-Listen aufs Erledigen warten. Noch nicht, denn jetzt hat erst einmal die Sonne ihren großen Auftritt, wenn sie sich über den Horizont schiebt und die Welt in ein goldenes Licht taucht.

Diese Morgenstille ist ganz anders als der Moment am Abend, wenn die Sonne untergeht. Dann beherrschen Dich die Eindrücke des Tages, alles um Dich herum ist noch in Bewegung. Vielleicht kommt noch Besuch vorbei, vielleicht erzählt ihr Euch die Geschichten des Tages. In den frühen Morgenstunden ist das Blatt jedoch noch weiß, denn diese Geschichten werden erst noch geschrieben.

 

 

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