Wie uns Vorsätze glücklich machen

Liebe Carina,

warst Du heute schon glücklich? Ich wünsche es Dir. Ein neues Jahr mit einem Lächeln zu beginnen, mit Gelassenheit und Zufriedenheit – genauso stellen wir es uns vor.

Deshalb verrate ich Dir auch meinen Glücksmoment des Tages: Als ich nach einer Joggingrunde durch den Wald im Stadion ankam, die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut spürte, gepaart mit dem guten Gefühl nach dem Sport. Da fühlt sich das Leben so intensiv an.

Die Lust zum Neustart

Viele Menschen nutzten den Jahreswechsel für einen Neustart. Sie fassen sich Vorsätze, legen sich Listen zurecht und sind der festen Überzeugung, dass sie das, was sie sich vorgenommen haben, auch schaffen können. Noch stehen uns alle Türen offen. Noch hat uns kein Misserfolg einen Dämpfer versetzt. Und noch ist die Motivation groß.

Warum ich behaupte, dass Vorsätze wichtig und unwichtig zugleich sind? Wichtig sind sie deshalb, weil wir uns damit ein Ziel vor Augen führen. Ein Ziel, das uns begeistert. Für das wir uns gerne mal anstrengen. Wenn wir uns vor unserem inneren Auge vorstellen, dass wir das Ziel erreicht haben, dann fühlen wir uns fantastisch. Wir sehen uns lachend und glücklich vor uns.

Was ist uns wirklich wichtig?

Es ist unsinnig, sich den Misserfolg vorzunehmen, findest Du nicht auch? Deshalb ist es wichtig, sich auf die wesentlichen Ziele zu konzentrieren. Keine Vorsatz-Liste mit unzähligen und unsinnigen Dingen. Denn die würden wir nicht erfüllen können. Sie würde uns erschlagen.

Ebenso wenig halte ich vor Vorsätzen, bei denen das Scheitern von vornherein vorprogrammiert ist. Die darfst Du gerne streichen, denn die machen Dich nur unglücklich, weil Du sie nicht erreichen kannst. Also weg mit dem Ballast.

Mein Ziel 2018

Darf ich Dir mein Ziel für 2018 verraten? Ich werde gemeinsam mit meinem Mann einen Halbmarathon laufen. Eigentlich ist das gar kein Jahreswechsel-Ziel, sondern war ein spontaner Entschluss bereits im November. Innerhalb von fünf Minuten haben wir uns angemeldet und danach so ausgelassen gelacht wie schon lange nicht mehr. Es ist nicht unser erster Halbmarathon, deshalb wissen wir, worauf wir uns da eingelassen haben.

Jetzt werde ich erst einmal die ruhigen Winterläufe genießen, mich im Frühling die erwachende Natur beobachten, mich im Sommer durch die Hitze quälen und schließlich im Herbst durch eine pulsierende deutsche Großstadt laufen – völlig frei von Zeitdruck, einfach so.

Und dann werde ich gemeinsam mit meinem Mann im Ziel ankommen und glücklich sein.

Unser gemeinsames Ziel

Und dann gibt es natürlich noch ein zweites Ziel: Ich will mich mir Dir gemeinsam auf den Weg machen, das Glück der kleinen Dinge zu finden.

Wenn das kein schöner Start ist sowohl für 2018 als auch für unseren Weg zum Glück-der-kleinen-Dinge.de

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