Zwischen Persönlichkeit und Wissenschaft

Dein ganz eigenes Glück

Glück ist eine individuelle Erfahrung und ein ganz persönliches eigenes Gefühl. Ich bin mir sicher, dass jeder bestimmte Momente in Erinnerung behält, in denen er unglaublich glücklich war. Glück lässt sich schwer definieren. Es sind Gefühle, die unkontrollierbar sind. Keine Wissenschaft kann das „Warum“ klären. Gefühle können nicht unterdrückt werden, sie können nicht definiert werden und schon gar nicht kontrolliert. Sie sind immer da, denn sie gehören zu uns – zum Glück! Sie machen uns zu dem, was wir sind. Jeder hat seine eigenen Emotionen und somit auch sein ganz persönliches Glück.

Wissenschaft

Trotzdem lassen sich Gemeinsamkeiten finden, in welchen Situationen Menschen oft glücklich sind. Diese Gemeinsamkeiten untersuchte der Psychologe David G. Myers und fand heraus, dass glückliche Menschen ein höheres Selbstwertgefühl haben. Sie würden optimistischer sein und eine positive Einstellung besitzen. Auch das Thema Freundschaft, Arbeit und Hobby spricht Myers in seine Forschungsergebnissen nur positiv an, sowie eine körperliche Zufriedenheit, die sich durch einen erholsamen Schlaf durch eine ausgeprägte sportliche Aktivität erklären lässt.

7 Regeln zum Thema „Glück“

Aus diesen Wissenschaftlichen Ergebnissen formulierte R. D. Precht 7 Regeln, die einem helfen sollen, glücklich zu sein.

Man sollte diese  „Regeln“ nicht zu ernst aufnehmen, sondern sie mit Humor verstehen und vielleicht ab und zu im Alltag daran denken. Denn wie gesagt, auch wenn die Wissenschaft versucht das Glück zu belegen, ist dieses Gefühl individuell und eine ganz persönliche Erfahrung.

  1. Regel: Aktivität! Unserer Gehirn dürstet danach, beschäftigt zu werden, denn geistiger Stillstand macht schlechte Laune. (…) Abwechslung und Neues können Quellen des Glücks sein.
  2. Regel: Sozial Leben! Wer einen in einem engen sozialen Verbund lebt, steht mit seinen Sorgen und Nöten nicht alleine da.
  3. Regel: Konzentration! Ausgewählte und konzentrierte Genüsse steigern die Lebensfreude. (…) Je intensiver man sich auf andere einlässt, umso tiefer sind Gefühl und Mitgefühl.
  4. Regel: Realistische Erwartungen! Glück ist eine Frage dessen, was man erwartet. Häufige Fehler sind, sich zu überfordern, aber auch sich zu unterfordern.
  5. Regel: Gute Gedanken! Richtige Gedanken sind solche, die Lust erzeugen und Unlust vermeiden. (…)
  6.  Gelassener mit Unglück umgehen! In vielen – wenn auch nicht in allem – Unglück liegt auch etwas Gutes. Mit Umständen zu hadern, an denen sich nichts ändern lässt, ist eine verbreitete aber zu nichts führende Passion.
  7. Regel: Freude durch Arbeit! Wer nicht arbeitet, fühlt sich leicht nutzlos und schlaff: zu wenig Dopamin, zu wenig Serotin.
#behappy

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